Kerstin Lung
Heilpädagogik

Heilpädagogische Begleitung ist eine respektvolle und wertschätzende Begleitung von Kindern, Jugendlichen und deren Familien bei Schwierigkeiten und Herausforderungen in der Lebensbewältigung und in der Entwicklung.

 

Meine Arbeitsweise

Ich biete eine individuelle heilpädagogische Beratung für Eltern, pädagogische Fachkräfte und Behandlungen von Jugendlichen und Kindern.

Heilpädagogische Maßnahmen können in einer Einrichtung, in meiner Praxis oder auch im häuslichen Umfeld stattfinden

Elternarbeit – ohne Eltern geht es nicht

Elternarbeit beschreibt die Zusammenarbeit zwischen Heilpädagogen und Eltern. 

Eine kindgerechte und inklusive Pädagogik kann nur dann gelingen, wenn Eltern und pädagogische Fachkräfte an einem Strang ziehen.

Eine gute Zusammenarbeit lebt von Klientenzentrierten, dialogischen und systemischen Methoden und Haltungen.

Meine Methoden

Ein Kind verstehen lernen, bevor wir es erziehen.

Für jedes Verhalten, das gezeigt wird, gibt es einen guten Grund. Aufgabe der Heilpädagogik ist es, diesen Grund herauszufinden. 

– Paul Moor –

Heilpädagogische Spieltherapie

Hierbei ist Spiel das Hauptmedium. Das Spiel ist Mittel zum Zweck, das Kind kann Gefühle zeigen, kommt aus der Passivität, erlebt Erfolge und erweitert sein Selbstbewusstsein. 

Das Spiel ist das Mittel, die Methode und die Übung und das Üben soll immer Spaß machen.

Heilpädagogische Übungsbehandlung

Ist eine systematische Hilfe für geistig behinderte Menschen, vorwiegend in der Arbeit mit Jugendlichen und Kindern. Der Mensch soll sich mit seinen individuellen Fähigkeiten im Leben zurechtfinden und seine optimale Selbstverwirklichung erlangen. 

Heilpädagogische Einzelförderung

Unterstützt Kinder, die aufgrund ihrer seelischen, körperlichen oder sozialen Fähigkeiten, in besonderer Art und Weise in ihrer individuellen Entwicklung.

Heilpädagogisches Werken und Malen

Im Umgang mit verschiedenen Werkmaterialien werden Kinder und Jugendliche ganzheitlich in ihren Sinnen und Handeln angesprochen. 

Heilpädagogisches Kochen

Dieser naheliegende Lebensbereich bietet vielfältige Sinneserfahrungen und differenzierte Tasterlebnisse, beispielsweise beim Kneten und Rühren.

Geschmacks- und Geruchserlebnisse tragen dazu bei, sich wohlzufühlen. 

Heilpädagogisches Musizieren

„Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“
– Victor Hugo –

Einander zuhören, sich in eine Gruppe einfinden und sich durch das gemeinsame Musizieren begegnen.

Unsere Psychomotorik

Der Mensch ist ein bewegendes Wesen, er entwickelt sich aus der Bewegung heraus. 

Psychomotorik ist nicht defizitorientiert, sondern aus Freude und Spaß an der Bewegung.

Die Psychomotorik beschreibt die Verflechtung von Körper und Bewegung, kognitiven und emotionalen Prozessen. 

Therapiehund

Ein Therapiehund kann Kindern auf vielfältige Weise helfen, indem er Stress reduziert, Ängste abbaut und das Selbstwertgefühl stärkt. Er dient als Brücke für die therapeutische Beziehung zu Menschen, fördert die Kommunikation und Motorik und kann das Verhalten positiv beeinflussen. Hunde helfen Kindern auch bei der Konzentration, dem Erlernen von Verantwortungsbewusstsein und der Überwindung von Sprachbarrieren. 

Psychische und emotionale Wirkung

  • Stressabbau und Beruhigung: Die Anwesenheit des Hundes kann Stress reduzieren und entspannend wirken. Das Streicheln kann die Ausschüttung von Hormonen wie Oxytocin und Endorphin anregen und so das Wohlbefinden steigern.
  • Angst- und Aggressionsabbau: Therapiehunde können Kindern helfen, Ängste und Aggressionen zu überwinden, indem sie eine sichere, vorurteilsfreie Bindung anbieten.
  • Stärkung des Selbstwertgefühls: Kinder fühlen sich durch die bedingungslose Akzeptanz des Hundes wertgeschätzt und lernen, Verantwortung für ihn zu übernehmen, was ihr Selbstbewusstsein stärkt.
  • Verbesserte Kommunikation: Hunde können als „Eisbrecher“ dienen, um Kindern zu helfen, sich zu öffnen und über ihre Gefühle zu sprechen.

Förderung von Fähigkeiten

  • Motorik und Wahrnehmung: Durch das Spiel und die Interaktion mit dem Hund werden Grob- und Feinmotorik sowie die Koordinationsfähigkeit verbessert. Die Therapie kann auch die Körperwahrnehmung schärfen.
  • Kognitive Fähigkeiten: Die Aufmerksamkeit, Konzentration, Ausdauer und das Gedächtnis des Kindes können durch die Arbeit mit dem Hund trainiert werden.
  • Soziale und sprachliche Fähigkeiten: Therapiehunde können die Interaktion und Kommunikation fördern. Bei Sprachtherapien kann der Hund motivieren und die sprachliche Entwicklung unterstützen.

Unterstützung bei spezifischen Diagnosen

  • ADHS: Ein Therapiehund kann Kindern mit ADHS helfen, durch die Anleitung zur Beruhigung des Hundes auch ihre eigene innere Unruhe zu regulieren.
  • Autismus-Spektrum-Störung: Hunde können bei Kindern mit Autismus die Stressreaktionen reduzieren und die soziale Interaktion fördern.
  • Trauma: Bei traumatisierten Kindern kann ein Therapiehund eine vertrauensvolle Brücke sein, um schwierige Themen anzusprechen, die sie sonst nicht äußern würden.